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Supervision für Coaches

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“

Der Sinn von Supervision

Ein Coaching, zwei Menschen = ein komplexes System. In diesem komplexen System wird es immer wieder vorkommen, dass Du trotz Coaching-Ausbildung und gesammelten Erfahrungen in Situationen kommst, in denen Du nicht weiter weißt und sprichwörtlich „im Nebel herumstocherst“: das Coaching dreht sich vielleicht im Kreis oder bekommt wenig Tiefe. Oder Dir als Coach geht das Thema der Klienten persönlich zu nahe und Du kommst aus dem „angetriggert“ sein nicht heraus.

Supervision als unterstützendes Format im Coaching hat sich in den letzten Jahren fest etabliert. In vielen Coaching-Ausbildungen ist die Teilnahme an Supervisionssitzungen verpflichtend – und das nicht ohne Grund. Supervision bietet einen sicheren Raum, um in einem tieferen Kontaktfeld und mit konzeptionellem Über-Blick Deine Selbstreflexion anzuregen und genau daraus neue Interventionsmöglichkeiten für Deine Coachees zu entwickeln. Durch Supervision wächst Du ganz natürlich mit Deinen Klienten mit.

SUPERVISION SETZT DEN FOKUS AUF DAS WICHTIGSTE COACHINGTOOL – DEIN AUTHENTISCHES SELBST

„Bist Du eine Intervention oder machst Du eine?“ – das ist ein Zitat von meinem eigenen Supervisor, Wolfgang Loos, einem der Mitbegründer von Coaching in Deutschland. Als „alter Hase“ weiß er, wovon er spricht: das Wichtigste ist und bleibt die Qualität der Coachingbeziehung zwischen Coach und Coachee und (innen ist außen) die Qualität Deines eigenen Kontakts mit Dir selbst. Für einen Coachinganfänger ist diese besondere Kontakt-Qualität oft noch nicht so leicht greifbar und auch „alte Hasen“ bleiben an dieser Stelle immer mal wieder stecken.

MIT SUPERVISION PROFESSIONALISIERST DU DICH ALS COACH UND MENSCH 

Die Themen

  • Kontaktfähigkeit: Was passiert in der Beziehungsdynamik zwischen meinem Coachee und mir? Was genau ist meine Resonanz auf den Coachee? Wie halte ich für meinen Coachee den Raum – gerade, wenn Negatives in mir anschwingt? Wie nutze ich in diesen Momenten meine Intuitionen, Ressourcen und meine Präsenz für sinnvolle, stimmige Interventionen?
  • Selbstreflektion: Auf welchen eigenen blinden Fleck macht mich mein „aktueller Fall“ aufmerksam? Wie gestalte ich den Kontakt zu mir, meinem Körper, meinen Gefühlen & Gedanken und löse genau dadurch meinen Knoten?
  • Qualitätssicherung & Leistungsfähigkeit: Wie nähre ich meine eigene mentale Gesundheit als das „Gold jedes Coaches“? Wie sorge ich für Grenzen, Akzeptanz und Loslassen?
  • Code of Ethics: Wie löse ich ethische Fragestellungen auf eine gute Art und Weise?
  • Professionalisierung der Coachingrolle:  Wie gehe ich mit Anfragen um? Wie bereite ich Coachingssessions vor und nach? Was steht mir im Weg, um Klienten zu gewinnen? Welche Fortbildung macht für mich im Moment Sinn oder auch nicht?

Das Vorgehen

Wir nutzen in der Supervision Fallarbeit, die wir im one2one Setting (Einzelsupervision) und/oder in der Gruppensupervision (3-4 Coaches) bearbeiten. Wir können live oder digital miteinander arbeiten, auf deutsch oder englisch. Ich empfehle regelmäßige Supervisionen mehrmals im Jahr und eine feste Gruppenzusammensetzung über einen längeren Zeitraum.

MEIN HINTERGRUND

Als Senior Coach schaue ich auf 13 Jahre Coachingarbeit mit über 3000 Einzelcoachingstunden und mehr als 300 Stunden Supervision zurück. Ich bin seit 2021 zertfizierter ICF- & Mentorcoach und habe seit 2010 eine integrative Coachingausbildung als psychologischer Coach bei Hephaistos, Klaus Eidenschink (zertifiziert beim DBVC). Durch meiner Erfahrung als Leadership-, Team- und Persönlichkeitsentwicklerin und Trainerin sorge ich für Methodenreichtum und einen strukturierten Rahmen, um unsere Resonanzen und Hypothesen für Deepdive und Selbsterkenntnis zu nutzen. In der Gruppensupervision führt dieses strukturierte, ganzheitliche Vorgehen regelmäßig dazu, dass der eine Fall co-creativ wegweisend ist für alle Supervisanden.

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„Ohne Kontakt ist alles nichts“ (Klaus Eidenschink)

Wir Menschen sind ständig in Resonanz mit unserer Umgebung. Wir können gar nicht anders, wir agieren und reagieren, ohne so recht zu wissen, was Aktion ist und was Reaktion. Vorstellen kann man sich das wie eine Mischung aus verschiedenen Tönen, die je nach Mensch, Anliegen, Stimmung und Muster jedes Mal wieder neu angemischt wird und auf uns wirkt. Diese „Schwingungsgemisch“ wahrzunehmen, in Gedanken und Worte zu fassen, angemessen in den Kontakt zu bringen, Hypothesen anzubieten und damit zu konfrontieren, ist die Königsdiziplin im Coaching. Dafür braucht es eine hohe Kontaktfähigkeit. Denn natürlich sind Coaches und Berater im Punkte Resonanz, Kontakt und Konfrontation besonders gefordert, denn sie müssen oft Defizite ihres Gegenübers mit ihren eigenen Qualitäten ausgleichen.

Die 4 Aspekte der Kontaktstärke und ihre Einschränkungen

„Kontaktstärke lässt sich in 4 Aspekte aufgliedern: dafür muss man als Coach/Mensch 1. Wahrnehmen, was in einem selbst vorgeht 2. Angemessen ausdrücken, was ich in einer konkreten Situation in Beziehung zu einem anderen erlebe 3. Achtsam sein mit dem, wie der andere dann wiederum auf mich reagiert und 4. die Reaktion des anderen angemessen aufgreifen und sinnvoll verarbeiten für die nächste Intervention. Menschen können in jedem dieser 4 Aspekte eingeschränkt sein …“

Das ist ein Zitat von meinem Hephaistos-Ausbilder Klaus Eidenschink, der hier sehr pointiert die jeweiligen Kontakteinschränkungen beschreibt.